Via Emilia

Via Emilia

Verkehrsader aus der Römerzeit

Auf 262 Kilometer Länge finden sich Kulturschätze von Norden nach Süden aufgereiht wie Perlen: Das berühmte Verbindungsglied für die Kunststädte Piacenza, Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna, Forlì, Cesena und Rimini ist die Via Emilia, gebaut 187 v. Chr. Vom römischen Konsul Emilius Lepidus. Bis zum Bau der Autobahnen diente sie als wichtigste Touristenstraße. Da circa 30 Flüsse die Route queren, waren Brücken für eine reibungslose Reise unerlässlich. Um die Baukosten zu minimieren, planten die römischen Ingenieure ihre Brücken stets im rechten Winkel zum Fluss. Da die Straße häufig jedoch einen ganz anderen Verlauf zeigte, waren die Konstrukteure gezwungen, kurz vor den Ufern scharfe Kurven anzulegen. Im letzten Abschnitt der Via Emilia in der Altstadt von Rimini kann noch heute die Tiberiusbrücke aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. von Autos befahren werden.

EIN STÜCK DES WEGES: Im Städtischen Museum von Bologna können Reste der Via Emilia, zum Beispiel alte Meilensteine, besichtigt werden.

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