Trüffel

Trüffel

Wer genießen will, muss finden

Nur ein geschultes Auge kommt der unterirdisch wachsenden Delikatesse auf die Spur: 70 geprüfte Trüffelzonen auf 350 Hektar Land durchforsten die Trüffeljäger, um den teuersten aller Speisepilze aufzuspüren. Besonders begehrt ist die in der Emilia-Romagna beheimatete weiße Trüffel, die vor allem auf den Hügeln bei Savigno wächst. Normalerweise unterstützen Trüffelschweine die Suche. Doch hier setzen die Profis auf den Hund. Er nutzt zum Ausgraben des edlen Pilzes seine Pfoten – und nicht, wie das Schwein, die Schnauze. In Italien ist offiziell nur eine Hunderasse als Trüffelsuchhund anerkannt: der Lagotto Romagnolo, der aus der Emilia-Romagna stammt und einen ausgezeichneten Geruchssinn hat. Sobald der Hund die Trüffel erschnüffelt hat, gräbt der Trüffelsucher die Knolle mit einer Trüffellanze aus. Die Belohnung: eine komplexe Duftkomposition aus Parmesan, Pilzen und feuchtem Erdboden.

FÜR FEINSCHMECKER: Bei der “Tartufesta”, dem Trüffelfest, das in vielen Gemeinden rund um Bologna stattfindet, wird die Delikatesse gebührend geehrt – mit Verkostungen, Ausstellungen und Menüangeboten rund um die Trüffel.

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