In Ravenna trifft Orient auf Okzident
Die Lichtbrechung lässt sie lebendig werden: In den byzantinischen Kirchen von Ravenna ziehen Bibelfiguren, Kaiser und Könige am Betrachter vorbei – zusammengesetzt aus kleinsten goldenen und perlmuttfarbenen Steinchen. Ravenna, das von 409 bis 476 v. Chr. Hauptstadt des Weströmischen Reiches war und im sechsten Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft stand, ist berühmt für seine Mosaikkunst. Insgesamt acht der frühchristlichen Baudenkmäler und ihre Mosaike stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Bei einem Rundgang durch die Kirchen erlebt man die Entwicklung vom frühchristlichen zum byzantinischen Stil: Die durch Schattierung erzeugte Plastizität wird allmählich von abstrakten Darstellungen, die die Ebene betonen, abgelöst. Da die Mosaiksteinchen in verschiedenen Winkeln zueinander angeordnet sind, verändert sich die Bildwirkung je nach Perspektive.
EIN STÜCKCHEN MORGENLAND: Meisterwerke byzantinischer Mosaikkunst befinden sich in der Basilika San Vitale und in der Kirche San Apollinare in Ravenna.
LINKS:
www.turismo.ravenna.it
Tags: Basilika San Vitale, Byzantinische Mosaike, Kirche San Apollinare, Mosaike, Ravenna, UNESCO-Weltkulturerbe
« ZURÜCK ZUR LISTE


Facebook
Twitter
Flickr
RSS feed - News